Psychisch Behinderte Menschen
Sozialpsychiatrisches Zentrum - Mut zur eigenen Zukunft
Mit einer psychischen Erkrankung werden Alltagsaufgaben zu einer Bedrohung, die oft nicht allein bewältigt werden können. Die Versorgung in den eigenen vier Wänden, die Verabredung mit Freunden, die Anforderungen im Beruf wachsen zu einem riesigen „Berg“, der vor Ihnen steht. In unseren Einrichtungen erwarten Sie „erfahrene Begleiter“, die mit Ihnen den Berg besteigen oder auch drum herum gehen. Die Mitarbeiter wollen Ihnen Mut zum Leben machen, Ihnen helfen, verloren gegangen geglaubte Fähigkeiten einzusetzen. Nutzen Sie dieses Angebot, damit es Ihnen wieder besser geht.
Modellprojekt: IHP3-Beratung
Im Rhein-Kreis Neuss wurden die bestehenden Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstellen (KoKoBe) und Sozialpsychiatrischen Zentren (SPZ) modellhaft als zentrale Anlaufstellen für die Erstberatung von Leistungssuchenden und die Erstellung von Hilfeplänen für Erst- und Folgeanträge von Menschen mit Behinderung ausgestaltet.
Der Landschaftsverband Rheinland hat mit den Trägern der KokoBe in der Region Neuss und den Trägern der SPZ in der Region Neuss inhaltsgleiche Vereinbarungen, in denen die modellhafte Ausgestaltung geregelt ist, abgeschlossen.
Insbesondere übernehmen KoKoBe und SPZ die Erstellung von individuellen Hilfeplänen
(IHP 3) für Menschen mit psychischer Behinderung und / oder Suchterkrankung, die Leistungen der Eingliederungshilfe zur Teilhabe am Leben in der Gesellschaft in Anspruch nehmen wollen.
Diese Aufgabe wird als Teil der individuellen Hilfeplanung von Fachkräften, den IHP3-Beraterinnen und Beratern wahrgenommen.
Frau Margret Lahey ist als IHP3-Beraterin des Diakonischen Werkes tätig.
