Unsere Angebote

Unsere Angebote

 

Kinder- und Jugendarbeit im Stadtteil

Die RÜBE – eine „Oase mitten in Dormagen-Horrem“ – bietet zahlreichen Kindern und Jugendlichen (ca. 40 Besucher/Tag, ca. 75% zwischen 12-18 Jahren, ca. 70% mit Migrationshintergrund) einen Raum der Begegnung an. In dem vergangenen Jahr wurden in der „Rübe“ gemeinsam mit den Jugendlichen zahlreiche Bildungsangebote zur Sucht- oder HIV-Prävention wie auch zur Lebenskompetenzförderung durchgeführt. So startete 2016, zusammen mit dem Gesundheitsamt Neuss und den St. Augustinus Kliniken, ein Projekt zur Suizidprävention / Vorbeugung von Depressionen statt, bei dem 30 Jugendliche professionell und jugendgerecht an das Thema herangeführt wurden und die Möglichkeit hatten, mit ehemaligen Betroffenen zu sprechen.  

In den letzten Jahren hat sich die RÜBE in ihren Schwerpunkten und Angeboten für die Kinder und Jugendlichen stets weiter entwickelt:

 

Jahr

Ereignis  

2006

Eröffnung und Vernetzung im Stadtteil Horrem

2007

Einbindung von Ehrenamtlichen, erste Stadtranderholung mit 60 Kindern in den Sommerferien

2008

Schwerpunkt:   Gesundheitsförderung – Einstieg in den „Gut Drauf“ – Prozess

2009

Zertifizierung  (BzGA) als erste „Gut Drauf“ –  Jugendeinrichtung im Rhein - Kreis Neuss

2010

Schwerpunkt: Außerschulische Bildungsarbeit – Jugendbildungsprogramm „Einfach besser!“ Förderung von   Lebenskompetenzen

2011

ProfilPASS -  Beratung für Jugendliche / Laufbahn- und  Orientierungsberatung

2012

Erstes „World – Café“ - Generationsübergreifende Bildungsarbeit

2013

Professionelles   Bewerbungstraining

Schwerpunkt: Übergang Schule - Beruf

2014

Jugendliche initiieren ein Netzwerk „Junges Netzwerk Horrem“

Peer Education im Rahmen außerschulischer Bildungsarbeit

2015

Jugend stärken im Quartier (ESF – Projekt), Eröffnung des Care- und Upcycling Cafés

Einstieg in den Arbeitskreis   „Aktionsbündnis gegen Depressionen“

2016

Schwerpunkt: Flüchtlingshilfe

Bildungsarbeit mit minderjährigen, geflüchteten Jugendlichen

Pilot – Projekt: „Verrückt na   und?!“  in der Offenen Kinder- und   Jugendarbeit

2017

Schwerpunkt: Permakultur

(nachhaltige Gestaltung von   Landschafträumen / Gelände des Kinder- und Jugendtreffs die „Rübe“)

Fortführung Suizidprävention/   Depressionen bei Kindern und Jugendlichen

 

Die soeben aufgeführten Beispiele diakonischer Kinder- und Jugendarbeit sind besondere Attraktionen, die nur einen Teil der Kinder- und Jugendarbeit darstellen. Jeden Donnerstag gibt es außerdem nur für Mädchen das„Mädchen Café“. Hier wird gebastelt, gemalt, gebacken, es werden Filme gedreht und Tänze ausprobiert. Im Jahr 2016 fand zum ersten Mal ein Selbstverteidigungskurs für Mädchen von 10 bis 16 Jahren statt, bei dem verschiedene Techniken der verbalen und körperlichen Verteidigung erlernt worden sind. Einen großen Teil der Arbeit macht schließlich die „Offene Kinder- und Jugendarbeit“ aus. Gerade im Rahmen dieses sogenannten “Offenen Bereichs“ ereignen sich zahlreiche Bildungsprozesse, die meist eher „nebenbei“ in der täglichen Begegnung ablaufen. Insbesondere wenn es darum geht, sog. „bildungsferne“ Jugendliche für außerschulische Bildungsangebote gewinnen zu können, sind intensive und beständige Impulse auf der Kontakt- und Beziehungsebene im Vorfeld erforderlich.

Profilpassberatung

Hier lernen Jugendliche ihre Stärken, Fähigkeiten und (informellen) Kompetenzen kennen. Dieses Instrument der Kompetenzfeststellung/Kompetenzbilanzierung hat den Sinn, die Jugendlichen zu stärken und ihnen dabei zu helfen erste Aussagen über ihre berufliche Entwicklung machen zu können.

Öffnungszeiten

Offene Kinder- und Jugendarbeit

montags: 15.00 bis 20.00 Uhr
dienstags: 15.00 bis 20.00 Uhr
mittwochs: 15.00 bis 20.00 Uhr
freitags: 15.00 bis 20.00 Uhr

Mädchencafé

Für Mädchen ab dem Alter von sechs Jahren

jeden Donnerstag zwischen:
15:00 – 18:00 Uhr
(Knechtstedener Str. 18)