Leitbild

Leitbild

Mit Kunden, Mitarbeitenden und den Kirchengemeinden erarbeitet

Unter Einbeziehung der Mitarbeitenden, Kunden, der Mitgliedskirchengemeinden, des Vorstandes sowie der Heimbewohner wurden die Grundlagen des Diakonischen Handelns 1999 in einem Leitbild erarbeitet und von der Mitgliederversammlung des Diakonischen Werkes im Dezember 1999 verabschiedet. Im Jahr 2008 erfolgte eine Anpassung des Leitbildes an den Diakonischen Governance Kodex.

Wir als Diakonie...

Wir sind eine Interessengemeinschaft von Menschen, die sich an christlichen Grundwerten orientiert. Diakonie ist eine professionelle, weltliche Organisation, die Teil der evangelischen Kirche ist. Aus der helfenden Tradition der evangelischen Kirche heraus, gründeten 1963 sieben Kirchengemeinden das Diakonische Werk im damaligen Landkreis Grevenbroich. Zurzeit sind Träger und Partner des Diakonischen Werkes die evangelischen Kirchengemeinden: Dormagen, Grevenbroich, Korschenbroich, Norf-Nievenheim, Rommerskirchen, Wevelinghoven. Wir leisten professionelle Arbeit in den Bereichen der stationären und ambulanten Alten- und Krankenpflege, der Arbeit mit psychisch behinderten Menschen, der Unterstützung und Beratung von Familien sowie in der Einzelfallhilfe. Unsere Fürsorge gilt den Menschen in Lebens-, Sinn-, und Glaubensfragen und bietet auf der Grundlage des Evangeliums Orientierung an. Der Diakonische Governance Kodex ist Grundlage der Arbeit im Diakonischen Werk.

Unser Menschenbild...

Wertvoll für uns sind die Menschen, mit denen und für die wir arbeiten. Wert und Würde des Menschen sind Maßstab unseres Handelns. Die individuelle Gesamtpersönlichkeit unserer Beziehungspartner steht im Mittelpunkt unserer Arbeit. Was bei uns geschieht, ist von Menschen, mit Menschen und für Menschen gemacht. Sei es der Mitarbeitende oder der Kunde/Klient, wir nehmen sie mit ihrer Lebensgeschichte, ihrem sozialen und kulturellen Hintergrund sowie ihrer religiösen und weltanschaulichen Herkunft an.

Unsere Zusammenarbeit...

Wir sind eine lernende Organisation, die durch ein vertrauensvolles, kritikoffenes Miteinander lebt. Die Diakonie ist ein offenes Organisationssystem, das sich durch Austauschbeziehungen mit der Umwelt in einem ständigen Veränderungsprozess befindet. Der Dialog ist geprägt von gegenseitiger Fairness, Verlässlichkeit, Offenheit und Freundlichkeit. Die Mitarbeitenden werden als individuelle Gesamtpersönlichkeit gefördert und sind die wichtigste Ressource der Organisation. Jeder Mitarbeitende trägt für seinen Arbeitsbereich Verantwortung. Wir arbeiten in fachlicher Kooperation vertrauensvoll zusammen. Konflikte und Spannungen sind für uns Anlass, die Art und Weise unserer Zusammenarbeit zu überdenken und neue Wege des Miteinanders zu finden.

Unsere Qualität...

Unsere Qualität ist professionelles Handeln. Wir begreifen uns als eine denkende Institution, die ihre Ziele weiterentwickelt, die ihre Führungsinstrumente verbessert und ihre Rahmenbedingungen reflektiert. Wir haben klare Organisationsstrukturen, Stellenbeschreibungen und wenden betriebswirtschaftliche Steuerungselemente des Finanz- und Personalwesens an. Wir freuen uns über kritische und kreative Mitarbeitende und über Visionäre, die sich an der Gestaltung und Weiterentwicklung der Diakonie in Wort und Tat einbringen. Wir befähigen unsere Mitarbeitenden durch Aus-, Weiter- und Fortbildung in fachlicher, personeller und wirtschaftlicher Hinsicht, Grundsätze und Ziele unserer Organisation umzusetzen.

Unsere Wirtschaftlichkeit...

Wir handeln wirtschaftlich für die Schwachen. Wir besitzen die Instrumente und Mittel, um unternehmerisch zu handeln und die Wettbewerbssituation anzunehmen. Wir orientieren unser soziales Handeln an den Bedürfnissen der Menschen, ohne das Kosten-/Nutzenverhältnis aus den Augen zu verlieren. Wir arbeiten wirtschaftlich und investieren in Teilbereichen erzielte Überschüsse in ein soziales Netz für Schwache.

Unser Weg in die Zukunft...

Wir sind ein christliches Unternehmen mit unternehmerischer Selbständigkeit. Wir lassen die Mitarbeitenden am Erfolg teilhaben. Es gehört zu unserer Aufgabe, einzelne Arbeitsfelder im Gemeinwesen und in der Lebenswelt Einzelner immer wieder neu zu entdecken. Wir werden mit sozialer Phantasie neue Modelle der Hilfe und Begleitung aufnehmen, unterstützen, erproben und einfallsreich umsetzen. Die Möglichkeit, ungewöhnliche Wege zu gehen, werden wir nutzen und auch Altes befragen.